Zweiter Heim-Kantersieg in Folge

Auch im vierten Pflichtspiel unter Trainer Robert Pflug bleibt der ASV ungeschlagen. Gegen den Kärntner Aufsteiger WAC Amateure konnte ein ungefährdeter 4:0-Sieg gefeiert werden.


DSC_3288.jpg-SV Allerheiligen

Doppeltorschütze Igor Segovic

Im Nachtragsspiel der 16. Runde begegneten sich am heutigen Dienstag Abend in der Regionalliga Mitte der SV Allerheiligen und die RZ Pellets WAC Amateure. Die Gäste aus Kärnten wollten nach 4 Pleiten aus den vergangenen 5 Partien endlich wieder dreifach punkten und das 0:2 aus dem Hinspiel vergessen machen. Die Gastgeber wiederum wollten an den 6:0-Kantersieg in der vorigen Woche gegen Union St. Florian anknüpfen und in die obere Hälfte der Tabelle springen. Und der Plan der "Gallier" ging auf: Durch einen schnellen Doppelschlag durch Igor Segovic in der ersten Hälfte konnten die Hausherren die Partie früh für sich entscheiden und am Ende klar und deutlich mit 4:0 triumphieren. Polanc hatte noch vor dem Halbzeitpfiff auf 3:0 gestellt. Maritschnegg setzte in der zweiten Hälfte mit dem 4:0 den Schlusspunkt einer gelungenen Vorstellung des SV Allerheiligen.
 

Allerheiligen's Segovic sorgt mit einem Doppelpack in 120 Sekunden für klare Verhältnisse
 

In der ersten Hälfte hatten die heimischen "Gallier" ein leichtes Übergewicht, doch große Chancen waren in der Anfangsphase Mangelware. Die Jung-Wölfe standen tief gestaffelt und versuchten über eine stabile Defensive mit schnellen Kontern in die gefährlichen Räume zu kommen. Doch der SV Allerheiligen kontrollierte hier das Spielgeschehen und konnte diese Überlegenheit dann Mitte der ersten Hälfte zum Führungstreffer nutzen: Nach einem schnelle Gegenstoß über die rechte Seite und der Hereingabe von Michael Berger stand Igor Segovic goldrichtig und konnte das 1:0 markieren (23.). Dieser Rückstand schien die Gäste derart aus der Fassung zu bringen, dass plötzlich die Ordnung in der Wolfsberger Hintermannschaft nicht mehr stimmte. Dies nutzten die "Gallier" gnadenlos aus, indem sie keine 120 Sekunden nach dem Führungstreffer das 2:0 erzielen konnten. Wieder hatte Segovic ins Schwarze getroffen, doch diesmal unter gütiger Mithilfe des WAC-Keepers: Der Tormann war zu weit aus dem Gehäuse gekommen und Segovic konnte die Kugel abfangen. Mit einem gekonnten Heber schoss er zur 2:0-Führung ein (25.). Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken spielten die Hausherren jetzt weiter druckvoll und selbstbewusst nach vorne. Die Folge war das 3:0 kurz vor der Pause und somit die Vorentscheidung in diesem Match. Diesmal war es Timotej Polanc, der für die Steirer traf: Einen Angriff über rechts konnt der Stürmer mustergültig zum 3:0 abschließen (41.). Mit diesem deutlichen Vorsprung für den SV Allerheiligen bat der Schiedsrichter die beiden Teams in die Kabine.
 

Kurz nach Wiederanpfiff macht Maritschnegg alles klar
 

Nach dem Seitenwechsel lief es für die Jung-Wölfe nicht wirklich besser. Gleich nach Wiederbeginn traf Kevin Maritschnegg und machte endgültig den Deckel drauf: Ein direkter Freistoß prallte von der Latte ab, Maritschnegg war zur Stelle und sorgte für die endgültige Entscheidung (49.). Nun schien die Möglichkeit eines richtigen Debakels für die jungen Wölfe zu bestehen. Interessant war lediglich die Frage, wie hoch hier die "Gallier" gewinnen würden und ob die Wolfsberger noch in der Lage waren, hier zumindest noch Ergebniskosmetik zu betreiben. Auch nach gut einer Stunde hatten die Gäste hier alles im Griff und auch die WAC Amateure glaubten bei diesem Spielstand verständlicherweise kaum mehr an einen Erfolg. Die Hausherren mussten und die Gäste konnten nicht so recht. Die Messe war längst gelesen und dies merkte man jetzt beiden Teams auch deutlich an. Schlussendlich beendete Schiedsrichter Asim Basic die Partie beim Endstand von 4:0 für den SV Allerheiligen. Die Offensive der "Gallier" scheint in den letzten Wochen immer mehr ins Rollen gekommen zu sein - nach dem halben Dutzend Treffern gegen St. Florian geizten die Pflug-Schützlinge erneut nicht mit Toren und stellen nach dem SV Lafnitz mittlerweile die zweitgefährlichste Offensive der Liga. Die WAC Amateure wiederum müssen sich weiter nach unten orientieren.

Quelle: ligaportal.at