Mit Offensivfeuerwerk in die Winterpause

Im letzten Spiel des Jahres gibt es nochmals einen deutlichen Sieg gegen UVB Vöcklamarkt. Der überragende Spieler des Abends war Doris Kelenc, der an allen fünf Toren beim 5:0-Erfolg beteiligt war.


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Man of the Match: Doris Kelenc

Zum Ende der Herbstsaison empfing der SV Allerheiligen am heutigen Freitag Abend in der 18. Runde der Regionalliga Mitte die UVB Vöcklamarkt. Die "Gallier" wollten mit einem letzten Dreier im Jahr 2017 unbedingt an der Spitzengruppe dran bleiben bzw. den Rückstand sogar verkürzen. Mit 8 Punkten aus 4 Spielen klappte dies zuletzt recht ordentlich. Die Hausruckviertler wiederum wollten ihre Serie von 3 Spielen ohne Niederlage weiter fortsetzen und im gesicherten Tabellenmittelfeld überwintern. Doch heute gab es für Schatas-Elf nichts zu holen: Bereits zur Halbzeitpause führten in der Offensive entfesselt aufspielende Gastgeber mit 3:0. "Man of the Match" war dabei Doris Kelenc, der bei den ersten drei Treffern seine Füße im Spiel hatte und mit einem Doppelpack in der zweiten Hälfte seine überragende Leistung krönte und wieder einmal bewies, wie unverzichtbar er für die Pflug-Elf ist.
 

Schönberger, Segovic und Polanc entscheiden die Partie schon vor der Pause
 

Die Anfangsphase war gezeichnet von von einem schnellen und aggressiven Spiel beider Teams mit leichten Feldvorteilen für die Gastgeber. Dementsprechend kamen die "Gallier" zu der ersten Halbchancen, doch es gelang ihnen vorerst nicht, hier früh in Führung zu gehen. Insgesamt waren die Heimischen hier das leicht spielbestimmende Team ohne jedoch zu glänzen. Dies änderte sich allerdings in der 24. Minute: Abwehrspieler Thomas Schönberger erzielte für die "Gallier" mit der zweiten Gelegenheit das Tor und brachte sie mit 1:0 in Front: Nach einem Kelenc-Freistoß war der Innenverteidiger per Abpraller zur Stelle und hatte keine Mühe einzuschieben (24.). Mit der Führung im Rücken agierten die Hausherren jetzt voller Zuversicht, dominanter und mit Power in der Offensive. Dieser Mut wurde nach knapp einer halben Stunde mit dem 2:0 belohnt: Nach einer Hereingabe von Kelenc stand Segovic goldrichtig und konnte via Innenstange den Ball ins Tor befördern (35.). Jetzt spielten die "Gallier" richtig auf und drückten die Gäste tief in die eigene Hälfte. Kurz vor der Pause schlugen die Hausherren ein drittes Mal eiskalt zu. Diesmal hieß der Torschütze Timotej Polanc, der wieder von Kelenc bedient wurde und auf Höhe des Elfmeterpunkts ins Schwarze traf (42.). Mit diesem klaren Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Die Gäste aus Vöcklamarkt hatten hier mit Ausnahme der ersten Minuten nichts zu melden.
 

Vöcklamarkt hat keine Antwort mehr - Kelenc krönt seine Leistung mit Doppelpack
 

Nach diesem deutlichen Halbzeitstand war die Partie quasi gegessen, die Hausherren hatten den Oberösterreichern mit ihrer Offensivkraft in den ersten 45 Minuten bereits den Zahn gezogen. Doch die Schatas-Elf versuchte zu Beginn des zweiten Durchgangs mit einem schnellen Tor noch einmal heranzukommen. Und tatsächlich hatte die Schatas-Elf rund 10 Minuten nach der Pause die dicke Chance zum Anschlusstreffer, doch der Freistoß klatschte nur an die Latte (55.). Danach verstand es die Defensive der "Gallier" jedoch, die Vöcklamarkter Angriffe zu entschärfen und ihrerseits durch schnelle Kontervorstöße die endgültige Entscheidung zu suchen. Und genau diese besorgte Doris Kelenc 10 Minuten vor dem Ende: Der überragende Spieler dieser Partie ließ zwei Verteidiger aussteigen und traf präzise aus gut und gerne 25 Metern links genau ins lange Eck (83.). Und da Kelenc heute einen echten Sahnetag erwischt zu haben schien, legte er per Doppelpack kurz vor Schluss noch einen drauf: Wieder zog der Spielmacher aus gut 20 Metern ab und wieder traf er von halbrechts ins lange Eck zum 5:0-Endstand (85.). Kurz darauf beendete Schiedsrichter Omerhodzic die Partie beim Stand von 5:0 für die "Gallier". Für die UVB war hier heute nichts zu holen - ein grandios aufspielender Doris Kelenc machte hier den Unterschied. Für die "Gallier" dürfte die Winterpause ungelegen kommen, schließlich präsentierte sich die Pflug-Elf in den letzten Wochen in überragender Verfassung. Jedoch schafft der SV mit diesem Dreier den Anschluss an die Spitzengruppe und kann im Frühjahr angreifen.

Quelle: ligaportal.at