Bezirksduell in Tillmitsch: Gallier kämpfen vergeblich um wichtige Punkte

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Der SV Allerheiligen musste sich am Freitagabend im prestigeträchtigen Bezirksderby beim SV Tillmitsch mit 1:3 geschlagen geben. Im richtungsweisenden Duell erwiesen sich die Hausherren vor heimischer Kulisse als an diesem Abend bessere Mannschaft und nutzten ihre Tormöglichkeiten konsequent aus.

Mit diesem Heimerfolg wahren die Panthers ihre Aufholjagd in der Tabelle, während die Chance der Gallier auf das Erreichen des Meister-Playoffs auf ein absolutes Minimum geschrumpft ist. Rechnerisch ist die Qualifikation für die Top 4 bei zwei ausstehenden Runden im Grunddurchgang und sechs Zählern Rückstand zwar noch theoretisch möglich, die Hoffnungen sind jedoch denkbar gering.

Hernaus trifft vom Punkt zur Pausenführung

Beide Mannschaften starteten spürbar nervös in das brisante Nachbarschaftsduell. Allerheiligen erarbeitete sich rasch Feldvorteile und verzeichnete mehr Ballbesitz, fand gegen die kompakte Defensive der Hausherren zunächst jedoch kaum Wege zu klaren Torchancen. Nach einer halben Stunde fiel schließlich der erste Treffer: Nach einem Foulspiel im Strafraum entschied der Unparteiische auf Elfmeter für Tillmitsch. Liga-Top-Torschütze Marvin Hernaus übernahm die Verantwortung und verwandelte scharf und flach ins Eck. ASV-Schlussmann Marino Hamer hatte die Ecke zwar geahnt, war gegen den platzierten Schuss jedoch machtlos.

In der 36. Minute wurde Hernaus erneut gefährlich, als er eine Flanke per Kopf knapp am Gehäuse vorbeisetzte. Der ASV zeigte sich keineswegs geschockt und kam kurz vor dem Pausenpfiff zur besten Ausgleichsmöglichkeit: Nach einem präzisen Eckball von Alen Polanec stieg Christian Berger in der 40. Minute am höchsten, sein wuchtiger Kopfball strich jedoch haarscharf am linken Kreuzeck vorbei. Somit ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen.

Tillmitsch zieht davon – Janetzko verkürzt spät

Gleich nach dem Wiederanpfiff zeichnete sich Marino Hamer in der 48. Minute aus, als er einen gefährlichen Abschluss von Dominik Oswald mit einer starken Parade abwehrte. Sieben Minuten später folgte dennoch der nächste Rückschlag: Nach einem scharf getretenen Freistoß von Tillmitsch war erneut Marvin Hernaus zur Stelle und köpfte in der 55. Minute zum 2:0 ein.

In der Folge drängten die Panthers auf die Vorentscheidung, während der ASV gleich doppeltes Aluminium-Glück verzeichnete: In der 60. Minute senkte sich ein verunglückter Flankenversuch von Dominik Oswald überraschend auf die Querlatte unseres Tores. Praktisch im Gegenzug wurde Christian Berger mit einem weiten Ball bedient, sein Abschluss geriet jedoch zu zentral und stellte Markus Gröbacher vor keine Probleme (62.). Nur zehn Minuten später rettete erneut das Torgehäuse für die Gallier, als ein schöner Distanzschuss von Nicolas Puntigam in der 72. Minute an die Innenstange klatschte. Die Vorentscheidung fiel aber dennoch wenig später: Nach einem weiten Pass nach vorne war Tobias Strahlhofer einen Augenblick vor Marino Hamer am Ball und schob in der 76. Minute zum 3:0 ein.

Dennoch versuchte der ASV nochmal alles, um ins Spiel zurückzufinden. Nur zwei Minuten später schlug eine Maßflanke von der linken Seite im Strafraum ein, wo Jonas Janetzko hochstieg und per Kopf auf 1:3 verkürzte (78.). In der 80. Minute lag sogar der Anschlusstreffer in der Luft, als Janetzko mustergültig auf Sebastian Spath ablegte, dieser den Ball jedoch nur ans Außennetz setzte. In der Schlussphase verteidigte Tillmitsch den Vorsprung aber routiniert und das Spiel endete mit 3:1.

Fazit

Der SV Tillmitsch feierte letztlich einen verdienten Derbysieg und bestätigte die Serie, wonach im direkten Duell stets das Heimteam die Oberhand behält. Für den SV Allerheiligen ist das Ergebnis bitter, da die Hoffnungen auf das Meister-Playoff nun nur mehr theoretischer Natur sind.

Der Blick der Gallier richtet sich nun nach vorne: Bereits am kommenden Freitag wartet im Sportstadion Allerheiligen das nächste wichtige Heimspiel gegen den FC Gleisdorf 09. Dort will der ASV vor heimischem Publikum wieder voll anschreiben und seine Qualitäten auf den Platz bringen.