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Die Defensive als Schlüssel zum Erfolg

Letzte Saison zählte unsere Offensive zu den gefährlichsten Angriffsabteilungen der Liga. In diesem Spieljahr liegt die Stärke unserer Mannschaft eher in der Defensive, wie ein Blick auf die erhaltenen Gegentore beweist.

Einzig der FC Gleisdorf musste bisher weniger Gegentore zulassen als der SV Allerheiligen. Das Erfolgsrezept dafür ist vielfältig. Das beginnt bei Petar Zubak, der bereits an vorderster Front unermüdlich seine Kilometer ohne Ball abspult. Es geht weiter bei Bernhard Fauland und Josip Eskinja, die zusammen mit den Flügelspielern Kristijan Mandic und Marin Glavas effektives Pressing ausüben. Als Laufwunder und Zweikampfspezialist erweist sich Robert Janjis, der den Staubsauger vor der Abwehrreihe darstellt.

Die Verteidigung selbst besteht eigentlich nur aus zwei gelernten Abwehrspielern. Alexander Kager wurde im Jahr 2014 eigentlich als Stürmer bzw. Flügelspieler verpflichtet, wurde zur heurigen Saison aber endgültig zum rechten Außenverteidiger umfunktioniert. Ähnlich verhält es sich mit Emre Koca, der früher beim ASV ebenfalls mit seinen Offensivfähigkeiten aufgefallen ist. Nach seiner Rückkehr in die Südsteiermark wurde der 25-Jährige aber ausschließlich als linker Verteidiger aufgeboten. Seine offensive Spielveranlagung lässt sich aber nicht leugnen - mit fünf Toren ist Emre Koca auf Platz zwei der internen Torschützenliste.

Das Stamm-Innenverteidiger-Duo bilden der Österreicher Erman Bevab und der Kroate Zvonimir Ziger. Für Bevab, der letztes Jahr noch in Kalsdorf spielte, war die Entscheidung zum ASV zu wechseln nicht schwer: „Ich wollte unbedingt noch in der Regionalliga bleiben und Allerheiligen hat sich in den letzten Jahren zu einer absoluten Größe in dieser Liga entwickelt.“ Wie auch sein neuer Verein, hat sich der 23-Jährige Innenverteidiger einen Namen in der dritthöchsten österreichischen Spielklasse gemacht. Im Trikot des SV Allerheiligen absolvierte er bereits sein 100. Regionalligaspiel in seiner noch jungen Karriere.

Ebenfalls über Drittligaerfahrung in Österreich verfügte bereits Zvonimir Ziger. Letzte Saison war er aber in der zweiten slowenischen Liga tätig und wurde Meister mit NS Mura. Der Weg führte den großgewachsenen Verteidiger aber nicht in die Prva Liga, sondern nach Allerheiligen, was für uns einen Glücksfall darstellte. Bisher verpasste Zvonimir Ziger keine einzige Minute nach 14 Spielen.


Bewährtes Tormanngespann kann überzeugen

Alle drei Tormänner haben sich für einen Verbleib beim ASV entschieden. Moritz Primus begründet das mit dem Umfeld, das er in der Südsteiermark vorfindet: „Ausschlaggebend war in erster Linie mit einer Regionalligamannschaft trainieren zu können. So gesehen kann man sich persönlich nur verbessern. Vor allem kann man von erfahrenen Spielern und Trainern nur profitieren.“ Sollte Florian Schögl einmal ausfallen, kann Zoran Eskinja auf die jungen und talentierten Ersatzleute Marino Hamer und Moritz Primus zurückgreifen. Unumstrittene Nummer 1 ist aber dennoch unser Kapitän, der seine tollen Leistungen aus der Vorsaison locker wiederholen konnte.

Der Führungsspieler fühlt sich beim SV Allerheiligen extrem wohl, hat aber auch eine Bitte an die Fans seines Vereins: „Ich bitte euch, dass ihr uns wieder lautstark unterstützt. Das Stadion Allerheiligen muss wieder zu einer Festung werden, in der wir nur ganz schwierig zu bezwingen sind.“ Eine größere Fankulisse hat sich unser Sensationsteam auf jeden Fall verdient. Die letzte Möglichkeit im Jahr 2018 das Kombinationsspiel des ASV zu bewundern, gibt es gegen Lendorf.

 

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