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Janjis
Mandic
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Die kroatische Schaltzentrale des ASV

Seit Beginn des Jahres 2018 stehen mit Kristijan Mandic und Robert Janjis zwei Spieler beim SV Allerheiligen unter Vertrag, die bereits in Kroatien miteinander gespielt haben. Seit dieser Saison sind beide Mittelfeldspieler unumstrittene Stammspieler und wollen mit dem SV Allerheiligen gemeinsam Erfolge feiern und das Sprungbrett Regionalliga Mitte nützen.

Aus der kroatischen Hauptstadt nach Allerheiligen

Der NK Lucko Zagreb ist seit 2009 durchgehend in den beiden höchsten kroatischen Spielklassen vertreten und erspielt sich jedes Jahr einen Platz im Mittelfeld in der 2. HNL. Unter den bekannten ehemaligen Spielern befinden sich der Ex-Rapid-Stürmer Matej Jelic, der bosnische Nationalspieler Elvis Saric und unser ehemaliger Verteidiger Marko Puklin. 2016 verpflichtete der Hauptstadtklub, der wie der SV Allerheiligen zunehmend auf junge talentierte Spieler setzt, Robert Janjis und ein Jahr später wurde man auf Kristijan Mandic aufmerksam. Heute sind die beiden Mittelfeldspieler beim SV Allerheiligen erneut zusammen tätig und sind im Spielaufbau wichtige Stützen in der Südsteiermark.

Der Architekt im Mittelfeld

Robert Janjis ist seit seinem Wechsel zum SV Allerheiligen die Konstante im Mittelfeld. Bisher kam er in jedem möglichen Pflichtspiel zum Einsatz und spielte somit schon in 18 Pflichtspielen in Schwarz-Gelb. Seine Spezialität ist der Spielaufbau aus dem Mittelfeld heraus und in seinem ersten halben Jahr fungierte er als zentraler Mittelfeldspieler, spielte aber auch direkt hinter den Stürmern. Mit dem Abgang von Thomas Hopfer rückte der erst 23-Jährige ins defensive Mittelfeld zurück und ist jetzt das unverzichtbare Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Seine Mitspieler, Fans und Gegner beeindruckt er mit seiner Ruhe im Spielaufbau und seiner Übersicht im Passspiel. Man darf ihn zurecht als Architekt im Spiel der Eskinja-Truppe bezeichnen, der das Fundament für das weitere Offensivspiel legt.

Noch nicht unter Beweis stellen konnte Janjis seine Torgefahr. Dass er über eine starke Schusstechnik verfügt, sieht man aber an der Saison 2016/17, als er gleich fünf Mal in der zweiten kroatischen Liga zuschlug. Einen Vorgeschmack auf das was die „Gallier“ noch erwartet, gibt es auf YouTube.

Trotz der komplizierten Situation im Sommer beim SV Allerheiligen entschied sich der 1,72-Meter große Mittelfeldspieler für den Verbleib im Stiefingtal. „In Allerheiligen geht es mir sehr gut und ich habe viel Zeit für mich um ein besserer Spieler zu werden“, sagt der in der Großstadt Zagreb geborene Robert Janjis, der sich im beschaulichen Allerheiligen von Anfang an wohlfühlte. Zusammen mit seinen Mannschaftskollegen möchte er sich in der Tabelle nach oben arbeiten. Aber nicht nur die Ergebnisse sollen stimmen. „Wir wollen den Fans qualitativ gute Leistungen zeigen“, setzt sich die Nummer 8 des ASV ein weiteres Ziel.

Kristijan Mandic will sein Können zeigen

Im Gegensatz zu Robert Janjis war die bisherige Zusammenarbeit mit Kristijan Mandic nicht vom Glück verfolgt. Die gesamte Frühjahrssaison 2018 musste der Kroate aufgrund einer langwierigen Verletzung aussetzen. Einzige Ausnahme war das Steirercup-Viertelfinale gegen Gleisdorf und da gelang ihm prompt ein wichtiger Treffer, der beim Aufstieg in die nächste Runde entscheidend war. Obwohl er schon seit einem halben Jahr in Allerheiligen ist, fühlt es sich an, als ob der SV Allerheiligen einen weiteren Neuzugang als zusätzliche Alternative in der Mannschaft hat.

Die Verletzungsmisere scheint zum Start der neuen Saison endgültig abgehakt und der Mittelfeldakteur möchte jetzt am Platz glänzen. Wie auch Robert Janjis stammt Kristijan Mandic aus Zagreb. Mit dem NK Hask Zagreb debütierte er bereits als 19-Jähriger in der zweiten kroatischen Liga, musste in seiner Debütsaison aber den Abstieg hinnehmen. Trotzdem empfahl er sich für höhere Aufgaben und wurde vom heutigen Erstligisten HNK Gorica verpflichtet. Mit Unterbrechungen spielte der 1,85-Meter große Spieler dann 55-mal in der 2. HNL und erzielte dabei 2 Tore.

Den SV Allerheiligen sieht der 25-Jährige als optimalen Schritt in seiner Entwicklung: „Ich glaube das ist eine große Chance um mich als Spieler weiterzuentwickeln. Von hier aus kann ich in Zukunft Fußball auf höherem Niveau spielen.“

Eine der Stärken von Kristijan Mandic ist die Vielseitigkeit. Zu Beginn der Saison agierte er neben seinem kroatischen Landsmann Robert Janjis im Zentrum des Mittelfelds, gegen den SC Weiz wurde er erstmals zum rechten Mittelfeldspieler umfunktioniert. Zusammen mit Alexander Kager sorgte er in diesem Spiel und auch gegen Union Vöcklamarkt bereits für viel Dynamik. Das Comeback nach der bitteren Verletzungspause scheint gelungen, auch wenn natürlich noch Luft nach oben ist.

Mit dem SV Allerheiligen möchte der ehrgeizige Spieler hoch hinaus: „Ich würde mit Allerheiligen am liebsten den Titel in der Regionalliga Mitte holen. Mein persönliches Ziel ist es natürlich meine Fähigkeiten im Laufe der Saison zu verbessern.“

 

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