Hinrunde
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Die sensationelle Hinrunde des ASV

Diese Hinrunde des ASV hätte sich vermutlich in der ganzen Regionalliga niemand erwartet. Gerade einmal sieben Spieler aus der Vorsaison blieben beim SV Allerheiligen, drei davon waren Tormänner. Trotzdem begeistern die Schwarz-Gelben mit hochattraktiven Spielzügen und mit einer der besten Abwehrreihen der Liga. Zeit für ein Fazit nach dem letzten Spiel des Jahres:

Nach dem Aufstiegskampf in der letzten Saison musste man davon ausgehen, dass dem SV Allerheiligen eine sehr schwere Folgesaison bevorsteht. In kürzester Zeit musste eine komplett neue Mannschaft zusammengestellt werden. Diesem schwierigen Unterfangen stellten sich Erwin Schober und Reinhard Hohl. Dass die beiden Funktionäre diese Herausforderung meistern würden, davon war unser neuer Kapitän Florian Schögl von Anfang an überzeugt, der sich trotz der schwierigen Situation für einen Verbleib in der Südsteiermark entschieden hat: „Für mich war es entscheidend, dass es mit Reinhard Hohl und Erwin Schober zwei engagierte Personen gab, die alles dafür getan haben, um den Verein wieder auf die Beine zu stellen. Ich wollte ein Teil davon werden und hoffe, dass wir unsere Ziele erreichen.“

Dass Potenzial in dieser neuen und jungen Mannschaft steckt, konnte man schon im ersten Pflichtspielauftritt vermuten. Gegen den Bundesligisten SV Mattersburg konnte man gut mithalten, auch wenn es nicht zum Weiterkommen reichte.

In der Regionalliga gab es in der Frühphase der Saison fast immer das gleiche Bild zu sehen. Unser Team dominierte die Partie, spielte sich eine Tormöglichkeit nach der anderen heraus, die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor fehlte aber. Die Gegner kamen hingegen aus dem Nichts gegen eine ansonsten sichere Defensive zu Torchancen und blieben vor Florian Schögl meist eiskalt. Nach den ersten acht Runden lag das Team von Trainer Zoran Eskinja auf dem wenig zufriedenstellenden 13. Tabellenplatz, obwohl man sich einen Platz in den Top 5 verdient hätte. Tiefpunkt der unglücklichen Punkteverluste war ein spektakuläres 4:4 in Bad Gleichenberg. Zuerst drehte unsere Mannschaft einen 0:2-Rückstand in eine 4:2-Führung, nur um dann durch ein kurioses Last-Minute-Tor doch noch zwei Punkte zu verlieren.

Dennoch markierte diese Partie in der Südoststeiermark einen Wendepunkt in der Saison des SV Allerheiligen. Danach gelang es endlich die spielerische Überlegenheit in Siege umzumünzen und das gegen die Topteams der Liga. So wurden die damaligen Tabellenvierten WAC Amateure, die zwischenzeitlichen ersten GAK-Verfolger ATSV Stadl-Paura und die hochtalentierten Sturm Amateure allesamt im Sportstadion Allerheiligen besiegt. Ebenso beeindruckte man auswärts beim GAK, wo man für eine sensationelle Leistung leider nicht belohnt wurde. In der 14. Spielrunde brachte man dann noch den Deutschlandsberger SC zu Fall und das im bis dahin uneinnehmbaren Koralmstadion.

Nach 15 Runden befindet sich unser SV Allerheiligen auf dem sechsten Tabellenplatz und konnte sich in der ersten Saisonhälfte sogar mehr Punkte erspielen, als in der Vorsaison. Die Schwarz-Gelben-Fans müssen sich jetzt bis März gedulden, bevor der SV Allerheiligen im heimischen Stadion auf den SC Kalsdorf trifft.

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