DSC_6586
Pripfl
DSC_6255

Gerald Pripfls Wiedersehen mit Sturm Graz

Mit Gerald Pripfl verfügt der SV Allerheiligen über einen ausgewiesenen Fachmann als Tormann-Trainer. Sowohl als Spieler in der Bundesliga, als auch als Tormann-Trainer im Nachwuchs, war er beim SK Sturm tätig. Jetzt trifft Gerald Pripfl wieder einmal auf seinen Ex-Klub.

Dass Gerald Pripfl auch in dieser Saison wieder seine Schützlinge in Allerheiligen betreut, war lange Zeit nicht gesichert: „Aufgrund einer beruflichen Veränderung und einer damit verbunden Mehrbelastung, habe ich überlegt mir eine Auszeit zu gönnen. Nachdem der SV Allerheiligen erneut auf mich zukam, war ich dann aber doch sehr froh.“

Die Fachkenntnisse des 44-Jährigen sind unbestritten, auch deswegen, weil er über reichlich Erfahrung im Profifußball verfügt. In den 90er-Jahren war er einer der talentiertesten Tormänner Österreichs und brachte es auf zahlreiche Einsätze im U21-Nationalteam. Gleichzeitig spielte er beim SK Sturm und sammelte von 1991 bis 1995 41 Pflichtspieleinsätze. Bis 2005 setzte Gerald Pripfl danach seine Karriere als aktiver Spieler noch fort und wechselte dann nahtlos ins Trainerfach.

Nachdem er zwischen 2005 und 2009 erste Erfahrungen beim FC Gratkorn sammelte, wechselte er in der Folge wieder zum SK Sturm. Dort war er mit der Entwicklung der Talente der U19 betraut. Einer seiner damaligen Tormänner war unser heutiger Kapitän Florian Schögl. In Allerheiligen ist das Duo seit der Vorsaison wieder vereint.

Seine Professionalität und seinen Ehrgeiz hat Pripfl auch in die Südsteiermark mitgebracht: „Ich habe mich für die Weiterentwicklung unserer Tormänner viel vorgenommen: Trainingsplanung, Durchführung, Analysen und natürlich die Abstimmung im Betreuerteam.  Diese Komponenten funktionieren mit dem Betreuerstab um unseren neuen Trainer Zoran Eskinja bereits sehr gut.“ Der Erfolg dieses gewissenhaften Trainings lässt sich auch mit Zahlen untermauern. Der ASV hat bisher am viertwenigsten Gegentore erhalten, was einerseits an der starken Verteidigung liegt und andererseits am sicheren Rückhalt, den Florian Schögl seinen Vorderleuten garantiert. Aber auch mit Moritz Primus und Marino Hamer ist Gerald Pripfl sehr zufrieden: „Ich denke, wir besitzen viel Potenzial auf der Tormann-Position und dieses gilt es weiterzuentwickeln. Es macht auch mit weniger Mitteln nun einfach wieder Spaß – ich denke, dass das eine Grundvoraussetzung ist, um etwas zu bewegen. Darum glaube ich, dass ich zur richtigen Zeit beim richtigen Verein bin.“

Unterstützung erhält unser Tormann-Trainer seit dieser Saison auch von Matthias Götzinger: „Wenn ich abwesend bin, kann er meinen Part bestens übernehmen.“ In der restlichen Saison sind noch einige Spiele zu absolvieren, die Wunschvorstellung von Gerald Pripfl ist aber schon jetzt klar und am Ende der Saison soll sein Fazit folgendermaßen ausschauen: „Super, dass ich diese Entscheidung, in Allerheiligen zu bleiben, getroffen habe. Es war nicht einfach, aber dafür umso interessanter diese neuformierte Mannschaft mit zu betreuen und dass wir am Ende unser gestecktes Ziel erreicht haben.“

 

Zurück zur Übersicht
Unsere Sponsoren