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Starke Leistung bleibt unbelohnt

Die große Sensation blieb aus und trotzdem kann sich unser ASV mit erhobenen Haupt in die verlängerte Winterpause verabschieden. Die "Gallier" forderten Zweitligist SKU Amstetten bis zur letzten Minute. Die Entscheidung fiel erst in der 117. Spielminute zu Gunsten der Niederösterreicher.

Die Vorzeichen zum Cupschlager SV Allerheiligen gegen SKU Amstetten konnten fast nicht merkwürdiger sein. Nach einer zweimaligen Verschiebung wurde das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit nachgeholt. Trotz der großen Bedeutung dieses Spiels in der Klubgeschichte des SV Allerheiligen musste man vor leeren Rängen spielen.

Starker Start unserer Mannschaft, Druckphase von Amstetten

Das Team von Trainer Zoran Eskinja startete voll motiviert in die von Bundesliga-Schiedsrichter Markus Hameter geleitete Partie und versuchte von Beginn an die Schnelligkeit am Flügel auszunützen. Dies gelang in der Anfangsphase zwei Mal hervorragend, eine gefährliche Hereingabe bzw. ein Schuss brachten aber kein Tor ein. Danach stellten sich die Amstettner besser auf die Spielanlage der Gastgeber ein und übernahmen mehr und mehr das Zepter. Unsere Mannschaft hatte durch den hohen Druck des Gegners große Probleme mit dem Aufbauspiel im Mittelfeld. Die ASV-Abwehrreihe stand aber dicht gestaffelt und auch die Niederösterreicher konnten lange Zeit keine nennenswerten Chancen herausspielen. Der Druck des Profivereins wurde aber zunehmend größer und nach einem Yilmaz-Schuss rettete die Stange für den bereits geschlagenen ASV-Keeper Florian Schögl. Nach dieser Chance konnte sich Allerheiligen aber wieder etwas befreien und kurz vor der Pause tauchte die ASV-Offensive wieder gefährlicher vor dem Tor von SKU-Schussmann David Affengruber auf, auch wenn es nicht zum Torabschluss reichte.

Der ASV bringt in der zweiten Halbzeit den Favoriten in Bedrängnis

Den Elan aus den letzten Minuten der ersten Halbzeit nahm unser ASV perfekt in die zweiten 45 Minuten mit. Das Kombinationsspiel der Schwarz-Gelben funktionierte wieder besser und die Ballbesitzquote konnte deutlich gesteigert werden. Besonders bemerkenswert war die Leistung unseres Innenverteidiger-Duos Bostjan Bizjak und Luca Puster, die im Verbund Amstetten-Goalgetter David Peham gut aus dem Spiel nahmen. Dementsprechend kam der Zweitligist in der zweiten Hälfte zu fast keinen gefährlichen Strafraumsituationen. Auf der anderen Seite verfehlte ASV-Stürmer Franko Knez mit seinem schwächeren rechten Fuß aus schwieriger Position das Tor mit einem starken Schuss nur knapp. Eine weitere Torchance fand in den letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit auch noch Petar Smoljan vor. Sein Schuss ging aber über das Tor. Verdientermaßen gab es nach den 90 Minuten keinen Sieger und die Kapitäne Florian Schögl und Matthias Wurm mussten zum zweiten Münzwurf des Tages beim Referee antreten.

Joker Schagerl lässt Allerheiligener Cup-Traum platzen

In der Verlängerung wurde dieses hochdramatische Duell zum Kraftakt für beide Mannschaften. Die Amstettner konnten von Beginn der Verlängerung an den Druck wieder erhöhen und vor allem der eingewechselte Wale Musa Alli sorgte mit seiner Stärke im Dribbling für viel Gefahr. Auch die Torchancen für Amstetten häuften sich - ASV-Tormann Florian Schögl erwies sich aber als zuverlässiger Rückhalt und glänzte mit sehenswerten Paraden. Als die Zeichen klar auf Elfmeterschießen standen, verhinderte Patrick Schagerl doch noch die Schwarz-Gelbe Cupsensation. Trainer Joachim Standfest wechselte in der 87. Spielminute den Matchwinner ein und exakt 30 Minuten später sollte sich das bezahlt machen. Schagerl erzielte mit einem platzierten Schuss  ins lange Eck das einzige Tor der Partie. Unser ASV war nach diesem Rückstand nochmal alles nach vorne, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

Trotz dieser bitteren und knappen Niederlage darf das Team von Trainer Zoran Eskinja stolz auf eine unglaublich tolle Mannschaftsleistung sein!

Bilder: © Vereinsfotograf DI Johann Stückler

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